Hintergründe Six Sigma

 

Mehr als 25 Jahre Erfolgsgeschichte

Six Sigma wurde Anfang der 80er Jahre von Motorola „erfunden“. Anfangs enthielt Six Sigma neben Philosophie und Ziel hauptsächlich eine Problemlösungstechnik in vier Schritten (MAIC, Measure-Analyze-Improve-Control) unter Anwendung bewährter statistischer und nichtstatistischer Methoden. In amerikanischen Unternehmen wie TI, IBM, ABB begann der weitere Siegeszug von Six Sigma.

Die Anwendung von Six Sigma fokussierte sich aber stark auf Projekte in Entwicklung und Produktion.


Schon damals wurden die ausgebildeten Projektleiter und Spezialisten in diesen Unternehmen in Anlehnung an Qualifikationen asiatischer Kampfsportarten Black Belt oder Master Black Belt genannt.

 

Im Laufe der Jahre fand Six Sigma weltweit große Verbreitung in vielen Unternehmen, bei gleichzeitiger Weiterentwicklung der Problemlösungsmethode zum heute üblichen Phasenvorgehen DMAIC (Define- Measure-Analyze-Improve-Control) in der gesamten Prozesslandschaft der anwendenden Firmen.
Hinzu kamen die neuen Vorgehensweisen zur Entwicklung oder zum Re-Design von Prozessen oder Produkten, zusammengefasst Design-for-Six-Sigma (DFSS) genannt.

 

Von Anfang an standen Ziele wie Kundenzufriedenheit durch Qualität und Zuverlässigkeit sowie Rentabilität durch hohe Prozessqualität und geringen Kosten im Vordergrund. Jedes Projekt wird anhand der Erfüllung klarer und messbarer Ziele bewertet und erhält somit hohe Management-Unterstützung und Aufmerksamkeit.

 

In letzter Zeit wurden in die Six Sigma-Systematik Lean-Tools integriert. Diese Kombination aus zwei Vorgehensweisen wird Lean & Six Sigma genannt.
Da Lean für schlanke Unternehmensprozesse steht, bedeutet Six Sigma+Lean nicht, wie häufig angenommen, eine Vereinfachung hin zum schlanken Six Sigma, sondern verknüpft die bewerten Techniken zweier erfolgreicher Systeme.


Lean ist eine Systematik, die aus dem Toyota-Produktionssystem abgeleitet wurde.

In zwei Workshops haben wir im ESSC-D die fünf Haupt-Prinzipen von Six Sigma erarbeitet:

  1. Strebe nach fähigen und beherrschten Prozessen, um die Kundenanforderungen profitabel zu erfüllen.

  2. Treffe Entscheidungen auf der Basis vertrauens-würdiger Daten und verstandener Wirkzusammenhänge.

  3. Löse Probleme effizient mit einer strukturierten und bewährten Vorgehensweise im Team.

  4. Sorge für Nachhaltigkeit der Ergebnisse.

  5. Mache Six Sigma zum allgemein anerkannten Arbeitsprinzip im Unternehmen.